Auszeit vom Tourismus: Positive Auswirkungen der Corona-Pandemie

Pacific Palisades während des Lockdowns

Zweifelsfrei ist die Corona Krise eine gro√üe Herausforderung f√ľr die Menschheit. Das Virus und seine rapide Verbreitung, stellt neue Aufgaben an unser Gesundheitssystem und den Staat.

Die Corona Krise

Vorher nie dagewesene Beschränkungen und das Leben in der Krise, schaden der Wirtschaft und unserem Gesellschaftsleben. Unternehmen gehen bankrott und das Reisen ist nur beschränkt möglich.

Neben all diesen Punkten lässt sich dennoch eine positive Auswirkung des Virus feststellen- und zwar auf unsere Umwelt.

Die Corona Bremse

Viele Jahrzehnte haben wir damit verbracht, den Tourismus und die Reisemöglichkeiten weltweit auszubauen.

Einmal um die Welt zu reisen war noch nie so einfach wie heute. Zu Geschäftsterminen zu fliegen ist heutzutage normal. Kreuzfahrtschiffe fahren in die noch so versteckten Teile der Welt und treiben den Massentourismus voran.

Der Mensch strebt stets nach Entwicklung und Verbesserung, doch wir haben das wichtigste aus den Augen verloren- unsere Umwelt. Durch das Coronavirus und die erzwungene Pause f√ľr unseren Planeten, kann die Welt endlich mal wieder durchatmen.

Es ist wunderbar zu sehen, dass unsere Mutter Erde eine Auszeit von der Belastung durch den Menschen bekommt.

Nachfolgend haben wir uns die beeindruckenden positiven Auswirkungen der Corona Pandemie auf unsere Natur etwas genauer angeschaut.

Wunder der Natur

Dass die Natur ein gro√ües Potential hat sich selbst zu heilen, kennen wir sogar aus unseren Kr√§uterbeeten. Wie schnell unsere Umwelt auf den Reisestopp reagiert hat, ist ein sch√∂nes Zeichen daf√ľr, dass es nicht zu sp√§t ist, unseren Planeten zu retten.

Anhand von Beispielen in der ganzen Welt sehen wir, dass die Corona Pandemie bereits positiv auf unsere Natur eingewirkt hat.

Eines ist sicher Рein nachhaltigerer Tourismus erhält die Natur und hilft ihr sich wieder zu regenerieren.

Venedig

Venedig ist eine der Städte Europas, die am meisten unter dem Massentourismus leidet. Während im Internet Bilder von Delfinen in Cagliari (Sardinien) Hafen kursieren, hat auch Venedig positive Entwicklungen zu verzeichnen.

Venedigs Kanäle sind klar und sauber, da durch den eingeschränkten Bootsverkehr kein Schlamm mehr vom Boden aufgewirbelt wird. Das verbessert zwar nicht unbedingt die Wasserqualität der Stadt, jedoch verschönert es das Stadtbild allemal.

Seit langer Zeit sieht man auch wieder Fische in den Kanälen schwimmen. Durch den eingeschränkten Bootsverkehr hat sich die Luftqualität nachweislich verbessert und die ganze Industriegegend in der Po-Ebene weist niedrigere Stickstoffwerte auf.

Thailand

Thailand ist ein weiteres Land, das stark vom Massentourismus betroffen ist. Durch den ausfallenden Tourismus seit der Corona Pandemie, hat die Natur vor allem in stark frequentierten Gegenden die Chance sich zu erholen.

Das √Ėkosystem um Phuket und Phang-Nga wird wieder ges√ľnder, Riffe heilen sich selbst und selten zu sehende Meeresbewohner kommen wieder n√§her zu K√ľste. Mittlerweile wurden einige Nationalparks in Thailand geschlossen, damit sich auch hier die Natur rehabilitieren kann.

China

Seit langem sehen große Teile Chinas mal wieder einen blauen Himmel. Der Smog war teilweise so dicht, dass die Dächer höherer Gebäude nicht zu erkennen waren.

Die Corona Bremse hat das zumindest f√ľr einen Zeitraum ver√§ndert. Der Stickstoffdioxid-Aussto√ü ist im ganzen Land nachweislich zur√ľckgegangen. Stickstoffdioxid ist ein Schadstoff, der von Fabriken, Fahrzeugen und Kraftwerken ausgesto√üen wird.

Durch das Limitieren des Verkehrs sowie Sonderregelungen f√ľr Fabriken, wurde dieser Aussto√ü stark minimiert. Somit hat China mit der Aufrechterhaltung der Regelungen eine gute M√∂glichkeit, seine Luftqualit√§t langfristig zu verbessern.

Sp√ľrbare Auswirkungen in Deutschland

Veränderung der Arbeitswelt

Durch die Corona Pandemie und die damit zusammenhängenden sozialen Einschränkungen, hat sich die Arbeitswelt auch in Deutschland stark verändert. Viele Arbeitnehmer arbeiten seither von zu Hause aus und sparen somit viele Co2 Ausstöße ein.

Da das Pendeln zur Arbeit wegf√§llt, sind die Emissionswerte um einiges geringer. Viele B√ľrogeb√§ude sparen sich das Heizen und Klimatisieren sowie den Betrieb einer Kantine. Die Trends zeigen auch weiterhin, dass ein Gro√üteil der Arbeitgeber und Arbeitnehmer das Homeoffice bevorzugen.

Mittlerweile wurden viele Maßnahmen getroffen, die das Arbeiten von Zuhause aus möglich machen (Ausstattung, sicheres Netzwerk etc.). Somit wird das Home Office auch in Zukunft einen sicheren Platz in unserer Arbeitswelt haben.

Geringere Lärmbelastung

Durch das geringere Verkehrsaufkommen ist die L√§rmbelastung vor allem in Gro√üst√§dten drastisch gesunken. Dies stellt eine gro√üe Entlastung f√ľr unser Geh√∂r und unseren gesamten K√∂rper dar.

Auch f√ľr die Tierwelt ist ein niedriger Schallpegel essentiell. Laut Berichten aus der ganzen Welt, wurden des √∂fteren Wildtiere in der N√§he oder sogar in St√§dten gesichtet und Vogelges√§nge sind leichter wahrnehmbar.

Wenn wir eine Möglichkeit finden, auch nach der Pandemie unseren Verkehr einzuschränken, kommen wir dem Leben im Einklang mit der Natur einen Schritt näher.

Die Einstellung der Menschen zur Natur

Durch die Distanz Maßnahmen und den Regelungen zum eingeschränkten Sozialkontakt, haben wir weniger Möglichkeiten, unsere Freizeit zu verbringen. Kinobesuche, der regelmäßige Gang ins Fitnessstudio und Abendessen in Restaurants sind stark limitiert.

Deshalb zieht es immer mehr Menschen, die einst ihre Zeit an öffentlichen Orten verbracht haben, in die Natur.

Die Wälder, Berge und Seen in der Umgebung sind der Rettungsring unserer Gesellschaft geworden. Von vielen neuen Naturliebhabern werden diese jetzt um einiges mehr geschätzt als vor der Pandemie.

Die Zukunft nach der Pandemie

Deutschland hat im Jahr 2021, dank der Corona Pandemie, einige seiner Klimaziele erreicht. Ein Ziel f√ľr die Zukunft sollte es sein, diesen Standard aufrecht zu erhalten.

Das Corona Virus kann als eine Möglichkeit gesehen werden, Maßnahmen zu testen, die auch in Zukunft einen positiven Effekt auf unsere Umwelt haben. In den letzten Jahren wurden bereits einige Regelungen durchgesetzt die dabei helfen, unsere Emissionswerte zu senken.

Tempolimits, zeitweise Fahrverbote und Fahrzeuge, die weniger Schadstoffe aussto√üen, sind einige Beispiele an denen wir in Zukunft weiterhin arbeiten k√∂nnen. Durch geringeren Fleischkonsum, M√ľlltrennung und den Gebrauch von √∂ffentlichen Verkehrsmitteln, k√∂nnen wir auch im privaten Bereich einen gro√üen Teil an der Ver√§nderung beitragen.

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